So sparen Sie effektiv Heizkosten

Viele Wohnungen sind zu warm, gesund sind Temperaturen um die 18°C. Jedes Grad weniger bedeutet 6% niedrigere Heizkosten. Richtwerte: 22°C (Bad), 20°C (Wohnzimmer), 18°C (Küche, Schlafzimmer), 15°C (Flur)

Stellen Sie die Heizung im Winter auch bei angenehmer Temperatur nicht ganz ab – das Wiederaufheizen ist teurer. Bei Abwesenheit empfiehlt es sich, die Heizung auf 16°C runterdrehen, bei längeren Reisen auf 12°C.

Lüften Sie mehrmals am Tag mit weit geöffneten Fenstern quer durch die Wohnung. Im Winter reichen drei, an wärmeren Tagen 15 Minuten. Drehen Sie vorher die Heizung herunter.

Rissen oder Löchern an Fenster und Türen kommen Sie mit einer Kerze auf die Spur. Wo die Flamme flackert, zieht es. Abdichtbänder, Wolldecken, Dichtungsschienen oder -bürsten halten dicht.

Rücken Sie die Möbel ein Stück von den Wänden weg, dann kann die Luft besser zirkulieren. Ideal ist ein Mindestabstand von etwa fünf Zentimetern. Heizkostenersparnis: bis zu 10%.

Sofas, Schränke und Vorhänge vor der Heizung schlucken bis zu 20% Energie.

Luft in den Heizkörpern verhindert die Wärmeentwicklung. Entlüften Sie, wenn es im Heizkörper gluckert oder trotz aufgedrehtem Ventil kaum Wärme abgegeben wird.

Fenster sind eine Schwachstelle, Rolläden isolieren nach außen. Ziehen Sie nachts zusätzlich die Gardinen zu.

Bringen Sie hinter den Radiatoren eine Folie an. Energieersparnis: bis zu 4%.

Ein Pulli an kalten Tagen ist günstiger als eine voll aufgedrehte Heizung.

Moderne Anlagen sparen bis zu 30% Heizenergie. Eine günstige Alternative zu Gas und Öl sind Holzpellets.

Sind Fassade, Dach, Fenster und Keller noch in Schuss? Falls nicht – auch eine Modernisierung spart auf längere Sicht Kosten.